Craft Beer im Mai

Maibock

Maibock – Ein Stück Hansekultur in Freiburg

Die Geschichte des Maibock

Der Name “Bockbier” fällt zurück auf die Stadt “Einbeck” in Niedersachsen. Seit Mitte des 14. Jahrhunderts gehörte Einbeck als vollwertiges Mitglied mit Stimmrecht zur Hanse. Wichtigstes Export-Gut war das “Ainpöckhisch Pier”, was später zum “Ainpöckh” und schließlich “Bockbier” genannt wurde. Damit es als Exportbier auf den langen Wegen noch nachgären konnte, wurde es stärker eingebraut. Mindestens seit 1378 wird das heute als Mai-Ur-Bock bezeichnete Bier dort gebraut. Selbst in Bayern war das Ainpöckh stets beliebt und wurde bis 1614 vom herzoglichen Hof importiert. In jenem Jahr wurde der Einbecker Braumeister Elias Pichler vom Hofbräuhaus in München abgeworben und braute von da an das Bier in Bayern. Das Bier war zu jener Zeit so beliebt, dass Bayernherzog Maximilian der Erste im Jahr 1632 gegen den schwedischen König Gustav Adolf eine Plünderung Münchens durch die Zahlung von 220 Hektoliter Maibock abwenden konnte. Sechs Jahre später begann jener Herzog mit dem Vertrieb des Bieres an die Bevölkerung. Da es im Frühjahr besonders viele Feiertage gab und gibt, war der Bedarf an Bockbier im Mai besonders hoch. Bis heute gibt es daher den traditionellen Maibock.

Das macht ein Bockbier aus

Bockbiere sind Starkbiere, die mit einem Stammwürzegehalt zwischen 16 und 18 Grad Plato eingebraut werden. Darunter liegen die Voll- und Schankbiere, darüber der Doppelbock. Helle Bockbiere werden bevorzugt auch als Maibock bezeichnet. Ihr Alkoholgehalt liegt in der Regel zwischen 6% & 10%.

So schmeckt der Maibock im Martin’s Bräu

Überraschend süffig und mild für ein Bockbier füllt unser Maibock ab dem ersten Mai unsere Ausschanktanks. Perfekt um im späten Frühling im Außenbereich Platz zu nehmen und ein kühles Kaltgehopftes in der Sonne zu genießen. 2000 Liter halten wir diesen Monat wieder für Sie bereit und freuen uns auf Ihren Besuch. Unser Craft Bier des Monats Mai: Der Maibock.

Unser Maibock im Überblick:

  • Alk: 6,5% vol. (4,8*)
  • Stammwürze: 17,2% (11,7*)
  • Bittereinheiten: 33 IBU (40*)
  • Farbe: Bernstein, 13 EBC
  • Hopfensorten: Hallertauer Perle, Tettnanger, Centenial, Kazbek
  • Malzsorten: Pilsener, Karamell Pils, Karamell Aroma, Karamell Hell, Wiener
  • Aromen: Malz, Karamell, Blumen, Melisse, Minze, Multivitaminsaft, Zitrone
  • Hefe: untergärig
  • Kalthopfung: Ja
  • Nach Reinheitsgebot: Ja

*Martin’s Bräu Pils