Craft Beer im Februar

Schwarzbier

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Schwarzbier – Craft Beer im Februar 2019

Geschichte des Schwarzbiers

Die Wurzeln des Schwarzbieres finden sich in Thüringen, Sachsen und Brandenburg. Das älteste bekannte Schwarzbier ist die in Braunschweig gebraute „Braunschweiger Mumme“. Seit dem Mittelalter (erstmalige urkundliche Erwähnung 1390) wird es dort gebraut.

Was unser Schwarzbier so einzigartig macht

2 Hopfensorten

Passend zum Winter, der dunklen Jahreszeit, haben wir für Sie ein besonderes Schwarzbier gebraut. Wie immer, achtet unser Braumeister dabei auf erlesene Zutaten. Die Würze wurde aus alten deutschen Hopfensorten gekocht. Dabei verwenden wir die Hallertauer Perle aus Franken als Bitterhopfengabe. Um die Bitterstoffe zu gewinnen, wird der Hopfen schon zu Beginn des Kochprozesses am Ende der Sudhausarbeit hinzugefügt und gekocht. Nach ca. einer Stunde Kochzeit geht die Alpha-Säure in Lösung, bzw. die Bitterstoffe im Hopfen werden freigesetzt.
Unsere zweite Hopfensorte fügen wir als Aromahopfengabe hinzu. Für unser Schwarzbier nehmen wir hierfür Tettnanger Aromahopfen vom Bodensee. Damit die etherischen Öle, die das Aroma ausmachen, nicht verdampfen, wird diese Hopfensorte erst gegen Ende des Würzekochprozesses hinzugefügt. Menschen mit einem sehr ausgeprägten Geschmackssinn können die besondere Note der etherischen Öle herausschmecken. Sie verleiht dem Bier einen Hauch von Zitrone, aber wir geben zu, dass es kaum bemerkbar ist.

Malz sorgt für das Aroma

Der Hopfen spielt beim Schwarzbier eher eine Untergeordnete Rolle, wenn es um markante geschmackliche Aromen geht. Es ist die Malzmischung, die den Geschmack des Schwarzbiers am stärksten prägt. Im Martin’s Bräu setzen wir auf die vier Malzsorten “Münchner”, “Pilsner”, “Karamell dunkel” und “Röstmalz extra”. Speziell letztere verleihen unserem Gebräu das Kaffee-, das Karamellaroma und die Röstaromen. Die herbe Note der Bitterstoffe des Hopfens bleibt allerdings ebenfalls unverkennbar.

Die Rolle der Hefe

Schwarzbier wird ursprünglich obergärig, heutzutage aber häufiger untergärig gebraut. So auch bei uns. Auch unsere Variante karbonisiert dabei wie bei dieser Biersorte üblich: Es ist nicht so viel Kohlensäure wie bei einem Pils, aber dennoch haben Sie ein angenehmes Prickeln beim Trinken auf der Zunge.

Das Schwarzbier im Überblick

  • Alk: 5,6% vol (4,8 Pils)
  • Stammwürze: 13,5% (11,7 Pils)
  • Farbe: 100 EBC – sehr dunkel
  • Malz: Münchner, Pilsener, Karamell dunkel, Röstmalz extra
  • Aromen: Röstaromen, Kaffee, Karamell, Hopfenbittere, leichte Zitronennote vom Aromahopfen – Tettnanger.
  • Hefe: untergärig
  • Weniger Kohlensäure als bei einem Pils aber höher karbonisiert als normalerweise bei Schwarzbier üblich.

Probieren Sie unser Schwarzbier

2.000 Liter feinstes Schwarzbier sind in unserem Keller gereift und freigegeben zum Genießen. Besuchen Sie uns im Martin’s Bräu und erleben Sie Craft Beer noch einmal ganz neu. Unser Schwarzbier gibt es im Februar nur so lange der Vorrat reicht.

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